| Rhododendron umpflanzen |
 Rhododendron umtopfen |
 Rhododendron umpflanzen |
Die prächtigen "Rosenbäumchen" - so heißen Rhododendren wörtlich übersetzt (griechisch rhodon = Rose, dendron = Baum) brauchen als typische Moorbeetpflanzen sauren Boden. Sie werden deshalb in spezielles Moorbeetsubstrat gepflanzt, das einige Jahre den Bedürfnissen genügt. Wenn das nicht geschieht, das heißt, wenn sie in gewöhnlichen oder gar kalkreichen Gartenboden gesetzt werden oder auch, wenn das Substrat verbraucht ist, beginnen sie zu kümmern. Deutlich sichtbar wird das dann an den Blättern. Sie bekommen Chlorosen, also gelbe Flecken, meist an den Rändern beginnend. Dann ist es höchste Zeit für eine Erdauffrischung oder für eine Umpflanzung in frisches Moorbeetsubstrat. Zum Auffrischen bekommen die Sträucher eine dicke Schicht Substrat direkt auf den Wurzelraum. Es wirkt dann langsam in den Boden ein. Zum Umpflanzen werden sie mit Ballen ausgegraben. Es ist selbst bei älteren Exemplaren noch möglich, zumal Rhododendren flache Faserwurzelballen entwickeln. In den Rhododendren-Schaugärten wird es übrigens etwa alle 6 Jahre praktiziert. Am besten verkraften es die Pflanzen im Frühjahr sofort nach der Blüte, noch vor dem Austrieb oder im Herbst. Nach dem Erdaustausch können sie wieder an den selben Ort gesetzt werden, wo sie rasch einwurzeln und schon im nächsten Jahr wieder blühen. Statt der handelsüblichen Fertigmischungen, die vorwiegend aus Torf bestehen, sind auch eigene Mischungen etwa aus Laubkompost, Nadelstreu, Sägespänen und anderen Materialien mit niedrigem pH-Wert möglich. Ebenso wie Gartenpflanzen brauchen auch Rhododendren im Topf gelegentlich ein neues Pflanzgefäß mit frischem Substrat. |
| "Unkräuter" als Bodendecker |
Unkräuter, Scharbockskraut
|
Einige Pflanzen sind allgemein als Unkräuter bekannt, obwohl sie durchaus nützlich sein können. Jedenfalls lohnt es sich bei solchen Arten mehr ihren Nutzen zu sehen, die sich selbst durch intensiven Einsatz kaum eindämmen lassen, geschweige denn völlig vernichten. Meistens verschwinden sie sowieso von selbst wieder, wenn ihnen die Lebensumstände nicht mehr passen, so etwa Disteln, die sich in jungen Gärten ausbreiten, aber zugrunde gehen, wenn die Kulturpflanzen das Licht wegnehmen oder Brennesseln in Wiesen, die das ständige Abmähen auf Dauer nicht vertragen. Das Bekämpfen ist aber besonders bei solchen Arten müßig, die dort wachsen, wo sonst kaum Kulturpflanzen anzusiedeln wären. Mit dem wuchernden Scharbockskraut, dem Lerchensporn oder auch dem Giersch kann man sich gerne anfreunden, wenn sich diese im Schatten von Buchen oder anderen dichtlaubigen Bäumen ausbreiten. Hier sind sie vorzügliche Bodendecker und blühen sogar bevor die Bäume austreiben und den Boden verdunkeln. |
| Dafür ist die Zeit gekommen |
| - | Robuste Kübelpflanzen, wie der Lorbeer, die Hanfpalme und der Oleander können bei mildem Wetter ins Freie gestellt werden. Direkte Sonne vertragen sie jedoch noch schlecht. Falls nötig erhalten sie eine Schattierung oder einen schattigen Platz.. Bei widrigem Wetter wird die Umstellung ins Freie natürlich vertagt. |
| - | Im April ist ein günstiger Termin für die Pflanzung von Stauden und Gehölzen. |
| - | Früh blühende Stauden vertragen die Teilung nach dem Abblühen am besten. |
| - | Dahlien und Gladiolen müssen jedes Jahr im April neu gepflanzt werden. |
| - | Faulschlamm, der sich am Teichboden angesammelt hat, sollte teilweise ausgeräumt werden. Im Frühjahr ist eine gute Gelegenheit dazu. |
| - | Die Algenblüte im Gartenteich ist im Frühjahr normal. Jetzt lässt sich die Algenwatte leicht abfischen. |
| - | Der Rasen sieht nach dem Winter fahl aus. Das Vertikutieren hilft den alten Filz zu entfernen und fördert die Entwicklung der Gräser. |
| - | Nach der Ernte von Radieschen, Kohlrabi, Spinat und Salat werden Beete frei für passende Folgepflanzungen; Fruchtfolge und Mischkultur beachten! |
| - | Mischkulturen sind auch unter Glas empfehlenswert; zu Tomaten passen z.B. Kopfsalatpflanzen. Gurken vertragen sich z.B. mit Buschbohnen. |
| - | Jetzt ist im Freiland Aussaat-Zeit für Möhren, Dill, Petersilie, Radieschen, Rettiche, Rote Rüben, Rosenkohl, Erbsen, Pastinaken, Eissalat, Kohlrabi, Borretsch, Brokkoli, Zucchinis, Kürbisse und andere Gemüse; drinnen geht die Anzucht von Tomaten, Paprika und anderen empfindlichen Arten voran. |
| - | Kräftige engstehende Sämlinge müssen rechtzeitig in Töpfe pikiert werden. |
| - | Ringelblumen, Kornblumen, Goldmohn, Sonnenblumen, Reseda und andere Sommerblumen werden direkt im Freiland in vorbereitete Beete gesät. |
| - | Noch ist Pflanzzeit für ausdauernde Stauden und Gräser. |
| - | Gehölze lassen sich nur bis zum Austrieb pflanzen, es sei denn Containerpflanzen, die das ganze Jahr erhältlich sind. |
| - | Für raues Wetter werden Folien und Vliese zum Schutz der Saatbeete vorbereitet. |
| - | Unter Glas ist je nach Wetter auf- oder abzulüften. |
| - | Rechtzeitiges regelmäßiges Hacken lässt kein Unkraut aufkommen. |
| - | Bei mildem Wetter kommen die Kübelpflanzen ins Freie; frostempfindliche jedoch nur zum Abhärten. |
| - | Gartenmöbel werden möglichst mit unschädlichen Mitteln renoviert. |
| - | Im Frühjahr ist die Zeit zum Umtopfen von Zimmerpflanzen günstig. |
| - | Noch können Obstbäume veredelt und Gehölze durch Steckhölzer (z.B. Beerenobst) vermehrt werden. |
| - | Das Vertikutieren vermooster Rasenflächen schafft wieder Licht und Luft. Die beste Zeit dazu ist im Frühjahr. |