| Die Basis muss passen | ||
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Selbstverständlich sind für jeden Zauntyp tragfähige und kippsichere Fundamente nötig. Diese müssen den jeweiligen Pfosten angemessen sein. Während für die Metallpfosten eines Maschendrahtzauns schmale Punktfundamente aus Beton genügen, müssen die Stahlpfosten für einen schweren Schmiedeeisenzaun entsprechend massive Fundamente bekommen. Das gilt ebenso für rustikale Holzpfosten. Diese dürfen jedoch nicht im Boden verankert sein, sondern müssen luftig über den Fundamenten stehen. Dazu bieten sich Pfostenanker aus Metall an, die in geringen Abständen in den Betonfundamenten sitzen.
Schmale Punktfundamente Für die Punktfundamente genügen wenige Schaufeln Beton (aus 4 Teilen Kies und 1 Teil Zement, sowie etwas Wasser zum Anrühren), wenn Betonrohre (Kanalrohre mit 15 cm Innendurchmesser vom Baustoffhandel) als Schalung dienen. Die Rohre werden dazu in den Boden eingesenkt und dann mit dem Beton ausgefüllt. In den noch weichen Beton kommen die Pfostenanker aus Metall, worauf die Zaunpfosten montiert werden. Statt der Betonrohre eignen sich auch Kunststoffrohre oder andere Hohlkörper, die sich als Schalung nutzen lassen. Das Einsenken der Schalung erleichtert ein Handbagger (Doppelspaten mit Gelenk). Mit diesem Handwerkzeug lassen sich schmale, tiefe Löcher ausheben. Streifenfundamente Statt einzelne Punktfundamente für die Zaunpfosten zu betonieren, ist es gelegentlich sinnvoller ein Streifenfundament zu bauen. Solche massiven Sockel sind beispielsweise als Grenzbefestigung bei Hanglage oder als dichte Fundamente an der Straßenseite gebräuchlich. Dafür ist eine Schalung als Brettern oder speziellen Schalungselementen nötig. Komplette Schalungen sind gelegentlich bei Baufirmen oder speziellen Verleihern für eine geringe Miete zu bekommen. Tipp: Bodendübel statt Beton Seit einigen Jahren haben sich Pfostenanker aus Metall sowohl beim Zaunbau, als auch für Pergolen oder Holzterrassen bewährt, die wie Schrauben in den Boden eingedreht werden. Diese Dübel ersparen das Betonieren und bieten dennoch eine sichere Basis für den weiteren Aufbau von Holzzäunen, Sichtschutzwänden und dergleichen. Ankohlen und Kaltbitumen-Anstrich Früher, wo Beton noch kein gebräuchlicher Baustoff war, dienten Steinsäulen als Pfosten oder die Holzpfosten erhielten einen natürlichen Schutz durch das Ankohlen im Feuer. Diese Methode ist auch heute noch nützlich, etwa wenn auf Beton verzichtet wird und die Holzpfosten direkt in den Boden gerammt werden. Die selbe Wirkung ist mit einem Anstrich aus Kaltbitumen zu erzielen. Ohne Holzschutz beginnt die Verrottung der Pfosten schon bald nach dem Einsetzen, zumal die Mikroorganismen das ungeschützte Holz insbesondere in Humusboden angreifen. Zeitplan Der Erdaushub für ein Punktfundament ist mit Hilfe eines Handbaggers oder Erdbohrers auf Lehm-, Sand-, Kies oder Humusboden in wenigen Minuten zu schaffen. Eine Richtschnur gewährleistet den passenden Sitz der einzelnen Löcher in der Reihe. Sie gibt auch die Höhe beim Einsetzen der Beton- oder Kunststoffrohre vor. Für das Ausgraben, Einsetzen, Betonieren und das Einrichten der Pfostenanker aus Metall muss pro Stück ca. mit 1 Stunde gerechnet werden. Die Abstände der Punktfundamente richten sich nach der Länge der Zaunriegel. | ||
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